Tierschutzprojekte Griechenland 1988 – 2005

(Text: Gabriele Jacoby)

  • 1988 Vermittlung der ersten vier Streunerhunde aus Korfu nach Wien. Das Leid dieser Tiere dort ist unbeschreiblich! Jeder Tierfreund der das erlebt hat wird mir zustimmen. Inzwischen ist die Anzahl der vermittelten Hunde auf über 200 angestiegen. Diese wenigen „ Auserwählten“ hatten besonders tragische Schicksale, waren teils schwer verletzt und konnten nur in Österreich operiert werden oder hatten dort überhaupt keine Überlebenschancen. All diese Tiere wurden, schon bevor sie nach Österreich kamen, an ausgewählte, beste Privatplätze vergeben. Die Kosten dafür habe ich teils privat, teils durch Spenden oder Benefizabende aufgebracht.
  • 1997 Gründete ich den Verein „ The Ark-Friends of the Animals “ auf Korfu, den ich durch Geldspenden, Futter, Kastrationen, Medikamente und med. Geräte unterstützt habe.
  • 1999 Bemühte ich mich in Zusammenarbeit mit George Machimaris dem damaligen Präfekt von Korfu, um die Errichtung des Tierheims „ Hope “ im Norden der Insel. Dieses Tierheim wurde zu 99% fertig gestellt, aber ein typisch griechisches Schicksal, nie offiziell eröffnet und totgeschwiegen, da unerwünscht!
  • 2003 Im Sommer 2003 bin ich aus dem von mir 1997 gegründeten Verein „The Ark“ (Friends of the Animals) ausgetreten, nicht wie fälschlich behauptet aus privaten Gründen, sondern weil ich mich mit der derzeitigen Vereinsführung und verschiedenen ihrer den Tierschutz betreffenden Ansichten nicht solidarisch erklären kann.
    Trotz zahlreicher entmutigender Rückschläge in vielen Bereichen, werde ich auch in Zukunft versuchen das Leid der dortigen Tiere zu lindern und meinen Möglichkeiten entsprechend, Hilfe zu leisten. Ich kann Ihnen versichern, dass griechische Hunde trotz ihrer oft leidvollen Schicksale, ihre Liebe zu den Menschen bewahrt haben. Es sind ganz besondere Tiere, die Ihr Leben bereichern werden.
  • 2005 Für die Zukunft, sehe ich den Schwerpunkt meiner Tierschutzarbeit hauptsächlich in finanzieller Unterstützung von Kastrationsaktionen, Operationen verletzter Tiere, wobei diese Aktion weiterläuft. Bezahlung von Pflegestellen und Fahrten zu den endgültigen Besitzern. Seit Sommer 2004 habe ich in Korfu über100 Kastrationen privat, zu je 80 Euro bezahlt, mehrere Pensionsaufenthalte für Tiere und Fahrtkosten. Wenn Sie meine Arbeit gutheißen und unterstützen wollen bitte ich auch weiterhin um Ihre Unterstützung.
  • Auslandszusammenarbeiten mit Tierhilfe Korfu und Arche Noah Kreta.

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Tierschutz in Ungarn mit dem Verein Animal Life

 

 

Besuch im Landwirtschaftsministerium in Budapest bei Dr. Süth mit Frau Dr. Petrovic.

 

Das Gaby Jacoby Tierheim in Ungarn

Dr. Dolores Ozimic, vom Verein Animal Life schreibt wie folgt:

Benannt haben wir unser Tierheim nach der prominenten österreichischen Schauspielerin und Tierschützerin Gaby Jacoby, die unsere Tierschutzarbeit seit 10 Jahren entscheidend unterstützt und mitgetragen hat. Sie hatte nicht nur grosse Verhandlungserfolge mit Betreibern der Tötungsstationen, in deren Folge die Bedingungen dort teilweise wesentlich verbessert wurden, sie nahm sich auch ganz entscheidend unseres Tierheimprojekts an, machte die Öffentlichkeit darauf aufmerksam und trieb es voran.
Während der Ausbauphase liess sie immer wieder Ausläufe und schliesslich eine ganze Reihe schöner und sehr geräumiger Hundeunterkünfte errichten, für die Finanzierung hatte sie den Schmuck ihrer berühmten Mutter Marika Rökk verkauft… Auch viele unserer geretteten Schützlinge, für die plötzlich hohe Tierarztkosten anfielen, verdanken ihr spontane tierärztliche Versorgung, wenn unsere Mittel nicht ausreichten.

 

 

Verhandlungen zu Verbesserung der Zustände in der Tötung in Sopron

(Auszug aus Animalife.at)

..Durch einen Zufall lernten wir in dieser Tötungsstation die prominente österreichische Schauspielerin und Tierschützerin Gaby Jacoby kennen, die sich sofort mit grösstem Einsatz unserer Anliegen annahm und alles tat, um die Zustände in Sopron und auch in den anderen Tötungsstationen zu verbessern. Sie führte lange zähe Verhandlungen mit den zuständigen Behörden in Sopron und schliesslich erreichte sie, dass die winzigen Käfige im Innern des Hauses nur mehr für die Aufnahme der Hunde während der ersten 14 Tage dienten, und dass ausserhalb des Schuppens überdachte Zwinger errichtet wurden, mit besseren Haltungsbedingungen für die Hunde.

Schliesslich – und das war der grösste Verhandlungserfolg – wurde ihr zugesichert, dass in der Tötungsstation in Sopran keine Tötungen mehr stattfinden würden und dass die Hunde wie in einem Tierheim bis zur Abholung durch neue Besitzer gehalten würden. Parallel dazu informierte die Stadt Sopron durch eine Flugblattaktion ihre Bürger über richtige verantwortungsvolle Haustierhaltung und warnte vor unüberlegter Aufnahme von Tieren und auch vor deren Entsorgung in der Tötung!

Gaby Jacoby in der Sopron Deponie

 

Verhandlungen zu Verbesserung der Zustände in der Tötung in Pápa

(Auszug aus Animalife.at)

… Weiterhin bekamen sie kein Futter und Wasser, ihre Zwinger wurden nicht geputzt, gesunde freundliche Hunde, die dort hineinkamen, kamen verwahrlost, dehydriert, krank und abgemagert aufs Skelett von dort heraus, wenn sie überhaupt überlebten.

Nachdem wir aufgrund dieser sehr tierquälerischen Haltung vehement protestiert hatten, verbesserten sich die Zustände nach einem mehrstündigen ausführlichen von Gabriele Jacoby geführten Gespräch im Bürgermeisteramt ein wenig. Auch konnten wir ein gutes Verhältnis zu dem jungen Wärter und seiner Frau entwickeln. Dennoch ist die Haltung der Hunde dort sehr verbesserungsbedürftig.

Gaby Jacoby verhandelt in Papa